Geistige Diarrhoe in Reinstform

 

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Ballern was das Zeug hält?

Ja, ich weiß. Ich hab meinen Blog die letzten Tage sichtlich vernachlässigt. Aber heute is ein besonderer Tag (zumindest für Leute, die so sehr darauf gewartet haben wie ich)

20.09.2011: Releasetermin von
Gears of War 3 *freu*

Tja... So viel mal dazu.

Aber jetzt auch mal zum eigentlichen Thema, an das mich der heutige Tag erinnert:

Politiker und Shooter (aka "Killerspiele"

Meine Meinung dazu?



Naja: Wer keine Ahnung von einem Thema hat, dem fällt es leicht, sich darüber zu echauffieren!

Mal ehrlich, wie viele von diesen "Anti-Killerspiele-Aktivisten" im Parlament haben sich wohl schon länger als 5 Minuten mit der Thematik verfasst? Ich schätz mal in etwa niemand bis gar keiner.

Warum ist dieses Thema dann so ein belibter Sündenbock, wenns um Gewalt und Kriminalität bei Jugendlichen geht?

Wohl erstens mal, weil man die Behauptung, Shooter würden junge Leute negativ beeinflussen, schlecht widerlegen kann. Und solang niemand ein Argument widerlegt, ist es einfach, darauf zu beharren.

Wobei ich nachdem ich den Begriff "junge Leute" hier verwendet habe, eines mal lieber klar stellen sollte:

Auch ich bin strikt dagegen, Spiele, die eine Altersempfehlung von "ab 18 Jahren" haben, an Leute abzugeben, die dieses Alter eindeutig noch nicht erreicht haben. Und Eltern, die ihren Kindern solche Spiele kaufen/schenken, sind einfach nur verantwortungslos. Natürlich muss bei Altersbeschränkungen auch auf deren Einhaltung geachtet werden. Die gibts ja auch nicht, weils einfach so viel Spaß macht, sie zu verteilen. Die haben einen guten Grund. Und zwar den, solche Medien nicht an Personen weiterzugeben, deren Psyche noch sehr leicht davon beeinflusst werden kann.

Aber ich will hier auch gar nicht über die Sinnhaftigkeit von Altersbeschränkungen diskutieren. Das versteht sich ja wohl von selbst, dass die nicht für null und wieder nichts gut sind.

Worum es mir geht, ist die Frage, warum gerade solche Spiele immer wieder als Sündenbock herhalten müssen.


"Paul is heute in der Schule von einem Mitschüler geschlagen worden"
- "Der spielt sicher eines von diesen grausigen Spielen"

Selbst ohne den geringsten Hinweis darauf und ohne die geringste Überprüfung der Behauptung, wird (vor allem von vielen Eltern) immer wieder davon ausgegangen, dass Computerspiele an allem Übel in der Welt schuld sind.

Ich weiß nicht, warum, aber die meisten Leute sehen am liebsten das als Sündenbock, von dem sie am wenigsten Ahnung haben.

Und immer wieder taucht diese Behauptung auf, von wegen Shooter würden aggressiv machen. Schon mal auf die Idee gekommen, dass dieses Argument auch genau andersrum funktioniert?




Ich sehe Shooter eher als etwas, bei dem man seine Aggressionen abbauen und sich abreagieren kann, ohne dabei andere in Mitleidenschaft zu ziehen.

Manche werden sich jetzt denken: "Aber in den Medien hört man bei den Amokläufern doch immer davon, dass die voll gern sowas gespielt haben"
Klar. Ich mein, welche Zeitung würd denn auch einen Artikel über Leute schreiben, die solche Spiele spielen und NICHT Amok laufen (und die sind ja mal sicher DEUTLICH in der Überzahl)? Zumindest keine, die Umsatz machen will.



Only bad news are good news.

Solchen Leuten darf ich dann immer einen ausführlichen Vortrag über selektive Wahrnehmung halten ^^

Liebe Eltern, liebe Politiker: Nur weil wir solche Spiele spielen sind wir weder erhöht aggressiv, noch kaputt im Kopf. Und wir sind alle genauso potenzielle Mörder wie ihr. Denkt das nächste mal lieber darüber nach, was WIRKLICH Schuld sein könnte. Wie wärs denn mit sozialen Missständen? Gewalt in der Familie? Persönliche Probleme? Mobbing? Unerkannte psychische Erkrankungen?
Aber klar, ich erzähl bloß Blödsinn. Killerspiele, DIE müssen Schuld sein!!! Ist doch viel praktischer, es sich so zu erklären, als sich wirklich Gedanken darüber zu machen und sich zu fragen: "Warum nur?"

Ich für meinen Teil steht dazu:

JA. Ich spiele Killerspiele!
(Nein, ich plane keinen Amoklauf)

20.9.11 08:58
 


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